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Wie Viel Fett Zum Braten?

Wie Viel Fett Zum Braten
Jahrelang wurde uns eingeredet, dass Fett ungesund ist und das Abnehmen verhindert. Inzwischen weiß man, dass das so einfach nicht stimmt und dass Fett auch ganz wesentlich für unsere Gesundheit ist. Aber beim Kochen sind viele “Diätgeschädigte” noch immer verunsichert – wie viel Öl darf wirklich in die Pfanne? Im Faustformel System geht es nie darum Kalorien zu zählen oder zu sparen, sondern immer darum, den Körper möglichst gut und in der bestmöglichen Qualität mit Nährstoffen zu versorgen und ein natürliches Sättigungsgefühl zu erreichen.

  • Dazu gehört auch Fett.
  • Denn Fett hilft unserem Sättigungsgefühl und liefert außerdem wichtige Nährstoffe, wie zB die fettlösliche Vitamine A, D, E und K.
  • Aber auch die Aufnahme von anderen Nährstoffen kann davon abhängen, wie viel Fett man isst.
  • Zum Beispiel in dieser kleinen Studie, in der Frauen unterschiedlich viel Öl in der Salatsauce zu sich genommen haben.

Je mehr Öl in der Salatsauce war, umso mehr Nährstoffe wie Betakarotin, aber auch bestimmte Antioxidantien, haben sie aus dem Salat ins Blut aufnehmen können. Fett ist also ein wertvoller Nährstoff – aber heißt das automatisch, dass es deswegen gut ist, wenn man viel davon zum Kochen verwendet? Dazu habe ich folgende Überlegungen: 1.

Fett ist nichts Schlechtes (im Gegenteil!), es hilft dem Sättigungsgefühl und bei der Aufnahme von fettlöslichen Nährstoffen.2. Tierische Fette enthalten Vitamin A (und teilweise Vitamin D und K), pflanzliche Öle enthalten Vitamin E. Und gerade Vitamin A können einige Frauen nicht aus Betakarotin im Körper umwandeln.

Hier in diesem Video erkläre ich es dir noch einmal genauer! Aber: 3. Fett wird nicht besser, wenn man es hoch erhitzt. Nahrungsmittel werden nicht gesünder, wenn sie in sehr heißem Fett gebraten werden (Nährstoffe gehen eher verloren, schädliche Stoffe können entstehen).

  • Hohe Hitze zerstört empfindliche Nährstoffe – im Fett und in den Nahrungsmitteln, die darin gebraten werden.
  • Daher ist es kein Vorteil, wenn man viel Fett verwendet oder es hoch erhitzt (besser wäre es dann zB ein bisschen geschmolzene Butter nachträglich übers Essen zu geben).
  • Viel heißes Fett schadet also dem Gericht (das liegt aber nicht am Fett, sondern an der hohen Hitze).4.

Heiß in Fett Gebratenes, v.a. Kohlenhydrate (zB Kartoffeln in heißem Fett gebraten) produzieren Röststoffe, aber auch Stoffe, die krebserregend sein können. Was bedeutet das fürs Kochen:

Nimm so viel Fett wie nötig (für Geschmack und damit das Gericht gut gelingt), aber nicht mehr. Aber keine Angst vor Fett – sondern nur davor, es hoch zu erhitzen. Zum Anbraten und Schmoren reicht dann bei Öl “einmal um die Pfanne” (siehe Bild) oder ca 1/2 EL Fett (Schmalz oder Kokosfett z.B.). Kauf dir eine gute Pfanne, damit diese Mengen ausreichen. Brate bei den niedrigsten Temperaturen, die für dein Rezept ausreichen. Also immer lieber dünsten als schmoren, lieber schmoren als braten, lieber braten als frittieren. Schwimmend in Fett Gebratenes (“Herausgebackenes”) und Frittiertes ist nur für einen “80:20-Moment” (die “Ausnahmen” und “Genussmomente” in der Faustformel) – aber bei einer “Ausnahme” darf man – wie immer im Faustformel System – “alles”. (Wiener Schnitzel! Backhendl! Krapfen!) Zum (sehr) heißen Anbraten: Schweineschmalz, Rindertalg, Enten- oder Gänsefett, Butterschmalz, Butter (Achtung! Kann anbrennen und schwarz werden) oder Kokosfett (Achtung! Nur ungehärtet!). Zum “normalen” Anbraten und Schmoren: Schweineschmalz, Rindertalg, Enten- oder Gänsefett, Butterschmalz, Butter (Achtung! Kann anbrennen und schwarz werden), Kokosfett (Achtung! Nur ungehärtet!) oder Olivenöl. Finger weg von Pflanzenölen (außer Olivenöl und Kokosfett) zum Braten. Frittiertes immer lieber aus tierischen Fetten oder Kokosfett, weil diese Fette bei hohen Temperaturen wesentlich stabiler sind, als aus Pflanzenölen. In den meisten Fällen bekommt man über die Pflanzenöle außerdem viel zu viel Omega 6.

See also:  Steak Braten Welche Stufe?

Die kurze Antwort, zusammengefasst: kauf dir eine gute Pfanne und gib so viel Olivenöl hinein, wie du für “einmal um die Pfanne” (siehe Foto) brauchst. Bei tierischen Fetten nimm ungefähr die gleiche Menge, das ist, je nach Größe der Pfanne ca 0,5 – 1 Esslöffel.

Koch bei den niedrigsten Temperaturen, bei denen dein Gericht noch gelingt – das schont Nährstoffe. Wie viel Öl oder Fett gibst du in die Pfanne? Und welches verwendest du – und warum? Schreib es uns in den Kommentaren! Ich freue mich immer von euch direkt zu hören! Quelle: White, W.S., Zhou, Y., Crane, A., Dixon, P., Quadt, F., & Flendrig, L.M.

(2017). Modeling the dose effects of soybean oil in salad dressing on carotenoid and fat-soluble vitamin bioavailability in salad vegetables. The American Journal of Clinical Nutrition, 106 (4), 1041–1051. https://doi.org/10.3945/ajcn.117.153635

Wie viel Gramm Öl zum Anbraten?

Jahrelang wurde uns eingeredet, dass Fett ungesund ist und das Abnehmen verhindert. Inzwischen weiß man, dass das so einfach nicht stimmt und dass Fett auch ganz wesentlich für unsere Gesundheit ist. Aber beim Kochen sind viele “Diätgeschädigte” noch immer verunsichert – wie viel Öl darf wirklich in die Pfanne? Im Faustformel System geht es nie darum Kalorien zu zählen oder zu sparen, sondern immer darum, den Körper möglichst gut und in der bestmöglichen Qualität mit Nährstoffen zu versorgen und ein natürliches Sättigungsgefühl zu erreichen.

Dazu gehört auch Fett. Denn Fett hilft unserem Sättigungsgefühl und liefert außerdem wichtige Nährstoffe, wie zB die fettlösliche Vitamine A, D, E und K. Aber auch die Aufnahme von anderen Nährstoffen kann davon abhängen, wie viel Fett man isst. Zum Beispiel in dieser kleinen Studie, in der Frauen unterschiedlich viel Öl in der Salatsauce zu sich genommen haben.

See also:  Braten Schmoren Welche Stufe?

Je mehr Öl in der Salatsauce war, umso mehr Nährstoffe wie Betakarotin, aber auch bestimmte Antioxidantien, haben sie aus dem Salat ins Blut aufnehmen können. Fett ist also ein wertvoller Nährstoff – aber heißt das automatisch, dass es deswegen gut ist, wenn man viel davon zum Kochen verwendet? Dazu habe ich folgende Überlegungen: 1.

  1. Fett ist nichts Schlechtes (im Gegenteil!), es hilft dem Sättigungsgefühl und bei der Aufnahme von fettlöslichen Nährstoffen.2.
  2. Tierische Fette enthalten Vitamin A (und teilweise Vitamin D und K), pflanzliche Öle enthalten Vitamin E.
  3. Und gerade Vitamin A können einige Frauen nicht aus Betakarotin im Körper umwandeln.

Hier in diesem Video erkläre ich es dir noch einmal genauer! Aber: 3. Fett wird nicht besser, wenn man es hoch erhitzt. Nahrungsmittel werden nicht gesünder, wenn sie in sehr heißem Fett gebraten werden (Nährstoffe gehen eher verloren, schädliche Stoffe können entstehen).

Hohe Hitze zerstört empfindliche Nährstoffe – im Fett und in den Nahrungsmitteln, die darin gebraten werden. Daher ist es kein Vorteil, wenn man viel Fett verwendet oder es hoch erhitzt (besser wäre es dann zB ein bisschen geschmolzene Butter nachträglich übers Essen zu geben). Viel heißes Fett schadet also dem Gericht (das liegt aber nicht am Fett, sondern an der hohen Hitze).4.

Gesund & Fit durch Fett: Das sollten Sie wissen! Warum Sie durch die richtigen Fette gesünder leben!

Heiß in Fett Gebratenes, v.a. Kohlenhydrate (zB Kartoffeln in heißem Fett gebraten) produzieren Röststoffe, aber auch Stoffe, die krebserregend sein können. Was bedeutet das fürs Kochen:

Nimm so viel Fett wie nötig (für Geschmack und damit das Gericht gut gelingt), aber nicht mehr. Aber keine Angst vor Fett – sondern nur davor, es hoch zu erhitzen. Zum Anbraten und Schmoren reicht dann bei Öl “einmal um die Pfanne” (siehe Bild) oder ca 1/2 EL Fett (Schmalz oder Kokosfett z.B.). Kauf dir eine gute Pfanne, damit diese Mengen ausreichen. Brate bei den niedrigsten Temperaturen, die für dein Rezept ausreichen. Also immer lieber dünsten als schmoren, lieber schmoren als braten, lieber braten als frittieren. Schwimmend in Fett Gebratenes (“Herausgebackenes”) und Frittiertes ist nur für einen “80:20-Moment” (die “Ausnahmen” und “Genussmomente” in der Faustformel) – aber bei einer “Ausnahme” darf man – wie immer im Faustformel System – “alles”. (Wiener Schnitzel! Backhendl! Krapfen!) Zum (sehr) heißen Anbraten: Schweineschmalz, Rindertalg, Enten- oder Gänsefett, Butterschmalz, Butter (Achtung! Kann anbrennen und schwarz werden) oder Kokosfett (Achtung! Nur ungehärtet!). Zum “normalen” Anbraten und Schmoren: Schweineschmalz, Rindertalg, Enten- oder Gänsefett, Butterschmalz, Butter (Achtung! Kann anbrennen und schwarz werden), Kokosfett (Achtung! Nur ungehärtet!) oder Olivenöl. Finger weg von Pflanzenölen (außer Olivenöl und Kokosfett) zum Braten. Frittiertes immer lieber aus tierischen Fetten oder Kokosfett, weil diese Fette bei hohen Temperaturen wesentlich stabiler sind, als aus Pflanzenölen. In den meisten Fällen bekommt man über die Pflanzenöle außerdem viel zu viel Omega 6.

See also:  Wie Wird Der Braten SchöN Zart?

Die kurze Antwort, zusammengefasst: kauf dir eine gute Pfanne und gib so viel Olivenöl hinein, wie du für “einmal um die Pfanne” (siehe Foto) brauchst. Bei tierischen Fetten nimm ungefähr die gleiche Menge, das ist, je nach Größe der Pfanne ca 0,5 – 1 Esslöffel.

  • Och bei den niedrigsten Temperaturen, bei denen dein Gericht noch gelingt – das schont Nährstoffe.
  • Wie viel Öl oder Fett gibst du in die Pfanne? Und welches verwendest du – und warum? Schreib es uns in den Kommentaren! Ich freue mich immer von euch direkt zu hören! Quelle: White, W.S., Zhou, Y., Crane, A., Dixon, P., Quadt, F., & Flendrig, L.M.

(2017). Modeling the dose effects of soybean oil in salad dressing on carotenoid and fat-soluble vitamin bioavailability in salad vegetables. The American Journal of Clinical Nutrition, 106 (4), 1041–1051. https://doi.org/10.3945/ajcn.117.153635

Warum ist mein Schnitzel immer so hart?

Die richtige Brattemperatur testen – Neben der Qualität des Fleisches entscheidet auch die Brattemperatur darüber, ob ein leckeres und zartes Schnitzel auf dem Teller landet. Das Fleisch wird leicht zäh, wenn es zum falschen Zeitpunkt in die Pfanne kommt.

Lassen Sie daher die Pfanne gut vorwärmen und geben Sie erst dann das Fett hinzu – am besten Butterschmalz, Raps- oder Erdnussöl. Verwenden Sie zum Braten am besten eine nicht-beschichtete Pfanne, denn diese ermöglicht mehr Röstaromen und damit mehr Geschmack. Es genügt, wenn das Fleisch im Fett leicht brutzelt.

Die optimale Temperatur liegt bei etwa 170 Grad. Ob das Fett heiß genug ist, können Sie mit einem Schaschlikspieß aus Holz testen. Befeuchten Sie diesen und tauchen Sie ihn ins heiße Fett. Steigen dabei kleine Blasen auf, hat es die richtige Temperatur.

Kann man Rapsöl zum Schnitzel Braten nehmen?

Öl, Fett und schwimmend ausbacken – Das fertige Schnitzel muss in einer ausreichenden Menge Fett schwimmend gebacken, nicht frittiert, werden. Ob in Butterschmalz oder Öl, erlaubt ist was schmeckt. Bei den Ölen sind geschmacksneutrale Sorten ideal, wie Maiskeim-, Sonnenblumen- oder Rapsöl.

Damit die Panade beim schwimmend heraus backen gut aufgeht, sollten Schnitzel immer sofort nach dem Panieren gebacken und souffliert werden. Soufflieren nennt man eine Technik beim schwimmend heraus backen, mit der die Schnitzel besonders locker werden: wenn das Schnitzel brutzelnd im Fett liegt, die Pfanne kreisförmig schwenken, damit das heiße Fett über die Schnitzel rinnt.

Dadurch entstehen die gewünschten Blähungen der Panade. © Julian Kutos