HOME | Lots & More

Tips | Advies | Beoordelingen

Wie Heiß Wird öL Beim Braten?

Wie Heiß Wird öL Beim Braten
Öl erhitzen: Nicht alle Speiseöle mögen Hitze – Nur wenige Fette überstehen unbeschadet die Temperaturen, die während des Bratens und Frittierens entstehen. Beim Frittieren werden immerhin etwa 180 °C, beim Braten in der Pfanne rund 200 °C erreicht. Scharfes Anbraten von Steaks oder Zubereitungen im Wok können die Temperatur sogar noch höher steigen lassen.

  1. Deshalb sind hier Fette gefragt, die auch mit Hitze kein Problem haben.
  2. Das sind Fette mit hohem Rauchpunkt.
  3. Dieser bezeichnet die Temperatur, bei der ein Fett anfängt brenzlig zu riechen und sich zu zersetzen.
  4. Je mehr gesättigte Fettsäuren oder einfach ungesättigte Ölsäure ein Fett enthält, desto höher liegt der Rauchpunkt.

Natives Olivenöl ist bis zu 180 °C hitzestabil. Denn es besteht zu etwa 15-20 Prozent aus gesättigten Fettsäuren und zu etwa 75 Prozent aus der einfach ungesättigten Ölsäure. So eignet es sich zum schonenden Braten und Frittieren. Rapsöl hat mit 60 Prozent ebenfalls einen relativ hohen Gehalt an Ölsäure und ist daher in nativer Form hitzebeständiger als andere native Öle.

Wie heiß wird Öl beim Anbraten?

Übersicht: Diese Öle sollten Sie verwenden

Temperatur Fett / Öl geeignet für
hohe Temperaturen ( 180° – 230° C ) Butterschmalz / Ghee, Kokosfett, Rapsöl, Palmkernfett, High-Oleic-Öle Frittieren, Wok-Küche, Bratkartoffeln, Schnitzel, Steak, Kotelett

Welches Öl darf sehr heiß werden?

Grundsätzliches über das erhitzen von öl – Jede Ölsorte hat seinen individuellen maximalen Erhitzungsgrad. Die Herstellung (kaltgepresst oder extrahiert) hat keinen Einfluss auf die Erhitzbarkeit. Kaltgepresstes Sonnenblumenöl ist bis max.120°C erhitzbar, günstiges Sonnenblumenöl ist ebenso nur bis max 120°C erhitzbar. Grundsätzlich gilt bei allen Fetten und Ölen, dass sie nicht überhitzt werden sollen (das Öl raucht und riecht übel). Falls das passiert, dann bitte entsorgen, die Pfanne putzen und mit einem frischen Öl von Neuem starten! Bitte gehen Sie mit unseren hochwertigen, kaltgepressten Speiseölen behutsam um.

Zum hoch Erhitzen eignen sich: Rapsöl, Sesamöl, Senföl, Bratöl, Olivenöl und alle Gewürzöle, die aus diesen Ölen hergestellt wurden.Auf unseren Ölen ist jeweils der maximale Erhitzungsgrad angegeben.Verwenden Sie ausschließlich kaltgepresste Öle.Achten Sie auf den Erhitzunsgrad des jeweiligen ÖlesVerwenden Sie die Öle sparsam

Verfeinern Sie Salate, Suppen, Gemüse- und Getreidegerichte oder frisch gepresste Säfte mit unseren Ölen – Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Um ihre wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten, sollten diese feinen Tropfen nur wenig erhitzt werden.

RapsölBratöl ist sehr hoch erhitzbar (aus HO-Sonnenblumenkernen)Sesamöl, Olivenöl (nicht zu stark)Traubenkernöl, Senföl Rapsöl und Bratöl sind auch zum Frittieren geeignet.

Ihr besonderes Aroma entfalten unsere wertvollen Öle vor allem dann, wenn Sie sie als das Tüpfelchen auf dem i zum Verfeinern fertiger Gerichte verwenden. Der jeweilige Tagessieger erhält eine exklusive Belohnung von uns –. Unser neues Sortiment Genuss-Auswahl 3x100ml. Das Sortiment beinhaltet Basilikumöl, Grillöl. Neues Spielparadies im Augsburger Zoo. Ölmühle Hartmann engagiert sich für. Die Ölmühle Hartmann startet ihren neuen Onlineshop und bietet damit. Ab sofort kann man Gutscheine für den Werksverkauf erwerben! Das Sonnenblumenöl ist endlich zurück.

Wie hoch darf Sonnenblumenöl erhitzt werden?

warenkunde-erhitzbare-oele In Ihrer Küche geht es oft heiß her? Kartoffelpuffer frittieren, Gemüse im Wok kräftig anbraten oder gar ein Steak brutzeln? Erfahren Sie, welche Sorten erhitzbarer Öle es gibt und wie man sie in der Küche verwendet Schnell entstehen beim Braten Temperaturen, denen die meisten nativen Pflanzenöle nicht standhalten. Sie fangen an zu qualmen und unangenehm zu riechen: Der sogenannte Rauchpunkt ist erreicht, schlimmstenfalls gar überschritten. Ein sicheres Zeichen dafür, dass sich wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren zersetzt haben, Vitamine zerstört sind und sogar gesundheitlich bedenkliche Substanzen entstehen. Das Öl entsorgen und ein hitzebeständiges verwenden. Davon gibt es unter den nativen Ölen nur eine begrenzte Auswahl. Über die Erhitzbarkeit entscheidet das Fettsäurespektrum: Je höher der Anteil gesättigter und einfach ungesättigter Fettsäuren, desto stärker können sie erhitzt werden. < > Nicht jedes Öl kann gleichermaßen erhitzt werden. In der Übersicht finden Sie, welches Öl für welche Zubereitung verwendet werden kann. Verwenden Sie für kalte Speisen wie Blattsalate folgende Öle:

Sonnenblumenöl nativ Sonnenblumenöl raffiniert Rapsöl nativ Rapsöl raffiniert Brat-Olivenöl Ghee Kokosöl nativ Kokosöl neutral Leinöl nativ Kürbiskernöl Olivenöl nativ extra Oivenöl raffiniert

Tolle finden Sie in den Alnatura Rezepten. Im Backofen, werden beim Backen von Broten, Brötchen, Kuchen und vielen weiteren feinen Backwaren hohe Temperaturen erreicht. Beim Backen wird der Teig zum Garen bei etwa 150 bis 250 Grad ausgebacken. Folgende Öle sind zum Backen geeignet:

Sonnenblumenöl raffiniert Rapsöl raffiniert Brat-Olivenöl Ghee Kokosöl nativ Kokosöl neutral Olivenöl nativ extra Olivenöl raffiniert

Passende Backrezepte finden Sie in den, Beim Dünsten (60 °C bis 95 °C) liegen die Lebensmittel in einer Flüssigkeit (eigener Saft, Brühe o.a.) und garen in dieser. Folgende Öle sind zum Dünsten geeignet:

Sonnenblumenöl nativ Sonnenblumenöl raffiniert Rapsöl raffiniert Brat-Olivenöl Ghee Kokosöl nativ Kokosöl neutral Olivenöl nativ extra Olivenöl raffiniert

Entdecken Sie, Beim Braten wird das Bratgut zum Anbraten in eine heiße Pfanne auf dem Herd gelegt und von allen Seiten angebräunt. Dabei entstehen hohe Temperaturen, bei denen nur bestimmte Öle verwendet werden sollten. Folgende Öle sind bei Temperaturen bis 190 °C geeignet:

Sonnenblumenöl raffiniert Rapsöl raffiniert Brat-Olivenöl Ghee Kokosöl nativ Kokosöl neutral Olivenöl nativ extra Olivenöl raffiniert

Hier finden. Beim Frittieren werden Lebensmittel schwimmend in heißem Fett ausgebacken. Dabei muss ein Öl bis zu 210 Grad Celsius aushalten können ohne den Rauchpunkt zu erreichen. Beim Frittieren sollte das heiße Öl eine Temperatur von etwa 170 Grad Celsius haben.

See also:  Wie Lange Braucht Ein Braten Bei 100 Grad?

Sonnenblumenöl raffiniert Rapsöl raffiniert Brat-Olivenöl Ghee Kokosöl nativ Kokosöl neutral Olivenöl raffiniert

Finden Sie, Der Name sagt es schon: Dieses Öl verträgt Brathitze und damit Temperaturen um die 200 bis 210 Grad Celsius, Meist wird es aus speziellen Sonnenblumenzüchtungen gewonnen. Das Ziel der Züchtung: ein erhöhter Ölsäuregehalt. Denn diese einfach ungesättigte Fettsäure gilt als recht hitzestabil; beim Braten, Backen oder Frittieren wird der gefährliche Rauchpunkt erst bei sehr hohen Temperaturen erreicht. Wird Bratöl zusätzlich mit Wasserdampf behandelt – man erkennt das am Etikett durch Hinweise wie “gedämpft” oder “desodoriert” –, so sind außerdem unerwünschte Fettbegleitstoffe entfernt. Durch diese Behandlung gilt das Öl nicht mehr als nativ. Dem ernährungsphysiologischen Wert eines Öles tut das kaum einen Abbruch, die Hitzestabilität hingegen wird sichergestellt. Auch Geschmacksstoffe werden durch den Wasserdampf beseitigt, was desodorierte Öle sehr mild im Geschmack und hell in der Farbe macht – das ist auch für das Backen feiner Rührkuchen, Muffins oder Quark-Öl-Teige durchaus ein Vorteil. Die Kokospalme mit ihrem aufrechten Wuchs und den typisch gefiederten Blättern gehört wohl zu jedem Südseetraum. Ihre großen reifen Samen – das, was man hierzulande Kokosnuss nennt – beherbergen ein festes, fettreiches Fruchtfleisch (Kopra). Wird dieses zerkleinert, gepresst und filtriert, ist das Resultat natives Kokosöl: Je nach Umgebungstemperatur ein flüssiges Öl oder festes Fett – der Schmelzpunkt liegt bei 23 bis 25 Grad Celsius, Das Besondere am Kokosöl ist der hohe Gehalt (etwa 85 Prozent) an gesättigten Fettsäuren, Davon haben wir in der typisch westeuropäischen Ernährung eigentlich genug, schließlich setzen sich tierische Fette fast ausschließlich aus solchen Fettsäuren zusammen. Doch Kokosöl unterscheidet sich von Butter und Co.: Die mittelkettige Laurinsäure macht den Haupt-Fettsäureanteil aus. Dadurch verträgt Kokosöl Temperaturen bis zu 200 Grad Celsius und ist daher ideal für Wok, Fritteuse und Bratpfanne. Von hellgrün bis tiefdunkel, von mild über fruchtig bis hin zu grasig und fast ein wenig kratzig – die Sensorik von Olivenöl ist sehr vielfältig. Ähnlich wie beim Wein entscheiden die Sorte, der Standort und auch das Klima über den Geschmack der so beliebten mediterranen Spezialität. Dementsprechend kann auch die Fettsäurezusammensetzung variieren. Fest steht aber, dass Olivenöl zum Großteil aus einfach ungesättigten Fettsäuren besteht, der Durchschnittswert liegt bei 70 Prozent. Der Rest sind etwa vierzehn Prozent gesättigte und neun Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Ein wahres Multitalent also: aromatisch für die kalte Küche und hitzestabil genug, um auch zum Braten und Backen verwendet zu werden. Eines vorneweg: Zum scharfen Anbraten eignet Rapsöl sich nicht, zum schonenden Dünsten und Kochen sehr wohl. Schaut man sich die Inhaltsstoffe an, so ist auch klar warum: Rapsöl besteht zu mehr als 50 Prozent aus der einfach ungesättigten, recht hitzestabilen Ölsäure. Die verbleibenden Fettsäuren aber sind vorrangig mehrfach ungesättigt. Ernährungsphysiologisch sehr zu begrüßen, denn vor allem die wichtige Alpha-Linolensäure hat im Rapsöl einen Anteil, den andere Pflanzenöle nicht erreichen. Und als wäre das nicht genug, besticht Rapsöl mit einem hohen Vitamin-E-Gehalt. Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Rapsöl als Basisöl in der Küche. Auch geschmacklich ist das zu unterstreichen: Rapsöl mit seiner nussigen Note passt in Dressings, Saucen und zum Verfeinern vieler Gemüsegerichte, Wer es etwas milder mag, dem sei Rapskernöl empfohlen. Hier wurde vor dem Vermahlen die Rapssaat von der Schale befreit. < > : warenkunde-erhitzbare-oele

Wie hoch kann Butter erhitzt werden?

Verbraucherzentrale warnt: Verlasst euch beim Braten NIE auf die Hersteller-Angaben – Video

E-Mail Teilen Mehr Twitter Feedback Fehler melden Sie haben einen Fehler gefunden? Bitte markieren Sie die entsprechenden Wörter im Text. Mit nur zwei Klicks melden Sie den Fehler der Redaktion. Aber keine Sorge: Gentechnish verändert sind die

Dass man Butter nicht zu stark erhitzen sollte, ist nichts Neues – 170 Grad Celsius ist das Maximum. Dann verbrennt sie, wodurch gesundheitlich bedenkliche Stoffe entstehen können. Will man heißer braten, muss man auf Alternativen zurückgreifen. Doch wie sieht es mit Mischstreichfetten aus wie zum Beispiel Butter mit Rapsöl? Bis zu welcher Temperatur kann man diese erhitzen, ohne, dass es gesundheitlich bedenklich wird?

Wie viel Grad hat heißes Öl?

Keine Angst vor dem Frittieren – mit diesen Tipps klappt es mit den knusprigen Leckerbissen! Krosse Pommes, knusprige Nuggets oder zuckrig-klebriges Siedegebäck – wem läuft da nicht das Wasser im Mund zusammen? Kein Wunder, Fett ist schließlich ein guter Geschmacksträger und das Frittieren von Lebensmitteln bringt ein ganz eigenes Aroma mit sich.

  1. Frittiertes Essen sollte nicht jeden Tag auf dem Speiseplan stehen, aber in Maßen kann es eine genussvolle Abwechslung sein.
  2. Beim Frittieren wird – einfach ausgedrückt – Fett in einem großen Gefäß erhitzt, in welchem die Lebensmittel für kurze Zeit eingetaucht werden.
  3. Durch das Ausbacken in dem heißen Ölbad werden die Lebensmittel im Inneren gar und bilden außen eine Kruste – die den meisten Menschen eben besonders lecker schmeckt.

Wir haben einige Tipps zusammengetragen für diejenigen, die sich noch nicht ans Frittieren gewagt haben. Denn eigentlich ist es nicht schwierig, wenn man sich an einige Hinweise hält. Und es kann sogar ohne Fritteuse klappen! Was brauche ich zum Frittieren? Eine Fritteuse oder einen großen Kochtopf mit Deckel, ein geeignetes Öl (welche Öle sich gut eignen, erklären wir weiter unten), einen großen Schöpflöffel und nach Wunsch Küchenpapier, um überschüssiges Fett vom Frittiergut aufzufangen. Bildrechte : yamix – Welche Öle und Fette eignen sich zum Frittieren? Da beim Frittieren hohe Temperaturen von 175 bis 180 Grad Celsius erreicht werden, sollten hitzestabile Öle oder Fette verwendet werden. Geeignet sind raffinierte Pflanzenöle, wie zum Beispiel raffiniertes Rapsöl.

  • Raffinierte Öle haben einen geringeren Gehalt an freien Fettsäuren als kaltgepresste, native Öle und dadurch einen höheren,
  • Altgepresste Öle können nicht so hoch erhitzt werden und sind daher zum Frittieren nur bedingt geeignet.
  • Auch der Geschmack spielt eine Rolle: Kaltgepresste/native Öle haben einen ausgeprägten Eigengeschmack und -geruch, der beim Frittieren vielleicht nicht jedem zusagt.
See also:  Was Ist Besser Zum Braten RapsöL Oder SonnenblumenöL?

Neutraler sind raffinierte Pflanzenöle, die häufig auch als Mischungen in Bratölen enthalten sind. Da frittierte Lebensmittel einen nicht unerheblichen Anteil des Frittierfettes aufnehmen, sollten bei der Auswahl des Fettes auch ernährungsphysiologische Aspekte berücksichtigt werden.

Ernährungsphysiologisch günstiger zu bewerten sind Fette mit überwiegend ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren als solche mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren. Hohe Gehalte an gesättigten Fettsäuren, wie sie zum Beispiel in Kokos- und Palmkernfett vorkommen, erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.

Andererseits sind gesättigte Fettsäuren hitzestabiler als ungesättigte Fettsäuren. Dennoch sind pflanzliche Öle mit einem Anteil an ungesättigten Fettsäuren zum Frittieren geeignet, vorausgesetzt eine Frittiertemperatur von 180 Grad Celsius wird nicht überschritten und die Gehalte an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind nicht zu hoch.

Eine Eselsbrücke: Kaltgepresste Öle eignen sich eher für die Zubereitung von kalten Speisen, raffinierte Öle für die heiße Küche.

Mehr zum Thema Warenkunde bei Speiseölen können Sie übrigens in unserem Artikel nachlesen:

Rauchpunkt – was ist das? Der Rauchpunkt ist die niedrigste Temperatur, bei der ein Öl oder Fett unter Hitzeeinwirkung eine deutlich sichtbare Rauchentwicklung zeigt. Da beim Frittieren Temperaturen bis 180 Grad Celsius erreicht werden, sollten die verwendeten Öle und Fette einen Rauchpunkt haben, der bei mindestens 180 Grad Celsius, besser noch bei 200 Grad Celsius, liegt. Rauchendes Öl sollte nicht verwendet werden, da es hierbei zur Bildung gesundheitsgefährdender Stoffe wie Acrolein kommen kann.

Wie sollte ich die Lebensmittel zum Frittieren vorbereiten? Vorher oder hinterher würzen? Die Lebensmittel sollten gewaschen, gut abgetrocknet, ungewürzt und ungesalzen sein. Bei Paniertem sollten lockere Panadebrösel abgeklopft werden. Außer dem Frittiergut sollten nämlich möglichst wenig andere Stoffe – wie eben Wasser, Brösel, Gewürze oder Salz – in das heiße Fett gelangen.

  1. Denn diese belasten das Fett und es verdirbt schneller.
  2. Viele Gewürze haben zudem oxidativ wirksame Inhaltsstoffe, die Oxidationsprozesse und somit den Fettverderb fördern.
  3. Außerdem bleiben die “losen Krümel” in dem Fett und verkohlen mit der Zeit, wodurch das Fett ebenfalls schneller verdirbt.
  4. Wird Frittiergut vorher gesalzen, kann Wasser leichter aus dem Inneren des Lebensmittels an die Oberfläche und somit ins Frittierfett gelangen.

Das fördert die Bildung freier Fettsäuren und diese erniedrigen den Rauchpunkt. Das Frittierfett fängt schon bei relativ geringen Temperaturen an zu rauchen. Die würzende Wirkung geht zum größten Teil verloren, wenn das Frittiergut vor dem Frittieren von außen mit Salz und Gewürzen behandelt wird. Bildrechte : BRAD – Wie frittiere ich? Es gilt die Faustregel: Zum Frittieren von 100 Gramm Lebensmittel sollte der Topf etwa einen Liter Öl enthalten. Das Verhältnis Frittiergut zu Frittieröl liegt also bei 1:10. Das Fett wird in der Fritteuse oder im Topf erst kurz vor dem Frittieren auf ca.160 bis 175 Grad Celsius erhitzt.

  1. Die Temperatur sollte nicht über 180 Grad Celsius steigen.
  2. Ein Thermometer hilft dabei, die Temperatur zu kontrollieren.
  3. Die Lebensmittel sollten nicht zu lange im Frittierfett baden.
  4. Ungefähr vier Minuten reichen aus, damit sie innen gar und außen knusprig sind.
  5. Das Frittiergut wird mit einem Schöpflöffel aus dem Öl herausgeholt und sollte gut abtropfen.

Danach kann Küchenpapier noch überschüssiges Fett aufsaugen. Sind längere Pausen zwischen den Frittiervorgängen geplant, sollte die Fritteuse ausgeschaltet beziehungsweise die Hitze reduziert werden, damit es nicht zu Überhitzung kommt. Was mache ich mit Fett nach dem Frittieren? Frittierfett kann mehrmals verwendet werden, es muss aber nach jedem Frittiervorgang gefiltert werden.

Dazu lässt man das Öl abkühlen und seiht es durch ein feines Sieb (oder ein Sieb mit Gaze oder einem Mulltuch ausgelegt) ab. Anschließend kann man das erkaltete Fett oder das Öl im Kühlschrank lagern. Wurden Fisch oder Meeresfrüchte damit frittiert, sollte man das Frittierfett beim nächsten Mal wieder dafür benutzen, da der fischige Geschmack sonst auf andere Lebensmittel übergeht.

Wann und wie oft muss ich das Fett wechseln? Riecht das Öl schlecht oder bildet sich beim Erhitzen Rauch, ist es höchste Zeit für einen Wechsel. Ansonsten gilt als Faustregel, dass nach dreimaliger Verwendung das Öl gewechselt werden sollte. Altes Öl oder Fett darf nicht im Abfluss oder der Toilette entsorgt werden! Es führt zu Verstopfungen und belastet die Kanalisation.

In kleinen Mengen ist der Restmüll der richtige Ort zur Entsorgung. Größere Mengen sind bei Wertstoffhöfen zu entsorgen. Öl kann zum Beispiel in leere Milchkartons gefüllt und erhärtetes Fett in Zeitungspapier gelegt werden und so dem Restmüll zugeführt werden. Heißluftfrittieren – mit wenig Fett frittieren! Eine gesündere Alternative zum herkömmlichen Frittieren bietet eine Heißluftfritteuse.

Lebensmittel wie zum Beispiel Pommes, Gemüse, Fleisch und Fisch werden hierbei mit wenig Öl (ein bis zwei Esslöffel) und in kurzer Zeit in einem heißen Luftstrom gegart. Somit ist der Fettanteil der fertigen Speisen wesentlich geringer und diese Art von Frittieren ist kaloriensparender – aber trotzdem lecker.

See also:  Warum öL Zum Braten?

Ein weiterer Vorteil: in Heißluftfritteusen entstehen bis zu 90 Prozent weniger und auch weniger, weil die Speisen nicht so stark erhitzt werden wie in einer traditionellen Fritteuse. Bildrechte : © Printemps – Süße Berliner gehören zur fünften Jahreszeit einfach dazu. Sie werden aber nur dann zum Genuss, wenn das Frittier- oder Siedefett von guter Qualität ist.

Im LAVES werden diese regelmäßig untersucht. : Keine Angst vor dem Frittieren – mit diesen Tipps klappt es mit den knusprigen Leckerbissen!

Wie heiß wird es in der Pfanne?

Richtig braten

Steak 205 Grad 4 Minuten pro Seite
Putenschnitzel 190 Grad 3 Minuten pro Seite
Hackfleisch 190 Grad 75 Grad Kerntemperatur
Frischer Fisch 190 Grad 3 Minuten pro Seite
Gefrorener Fisch 190 Grad 6 Minuten pro Seite

Warum darf man manche Öle nicht erhitzen?

Inhalt bereitgestellt von Er wurde von FOCUS online nicht geprüft oder bearbeitet. Ernährung: Öl beim Braten nur auf mittlerer Stufe erhitzen

E-Mail Teilen Mehr Twitter Drucken Feedback Fehler melden Sie haben einen Fehler gefunden? Bitte markieren Sie die entsprechenden Wörter im Text. Mit nur zwei Klicks melden Sie den Fehler der Redaktion. In der Pflanze steckt keine Gentechnik Aber keine Sorge: Gentechnish verändert sind die

Das Öl kann noch so gesund sein – wenn man es zu stark erhitzt, entstehen gesundheitsschädliche Stoffe. Dabei spielt es nicht nur eine Rolle, wie heiß erhitzt wird, sondern auch, wie lange das Öl in der Pfanne brutzelt. Verbraucher dürfen Öle beim Braten nicht zu stark erhitzen.

  • Sonst bilden sich gesundheitsschädliche Stoffe, etwa Acrylamid oder Acrolein.
  • Letzteres entsteht, wenn sich Bestandteile des Öls, zum Beispiel freie Fettsäuren, unter großer Hitze zersetzen.
  • Bei über 230 Grad zersetzt sich das Fett bei allen Ölsorten”, sagt Karin Riemann-Lorenz, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hamburg.

Wenn es aus der Pfanne raucht, verbrannt riecht oder das Essen bitter schmeckt, hat das Fett bereits begonnen, sich zu zersetzen. „Es ist wichtig, dass man den Rauchpunkt der Öle nicht überschreitet”, rät Riemann-Lorenz. Viel hängt von den Eigenschaften der Öle ab: Native Öle zum Beispiel wurden nie erhitzt – nur gepresst.

Deshalb enthalten sie mehr Aromen, Eiweiße und natürliche Farbstoffe als raffinierte Öle. „Das setzt den Zersetzungspunkt herab, sie verbrennen eher”, sagt Riemann-Lorenz. Außerdem kommt es auf die Ölsorte an. Olivenöl enthält viele ungesättigte Fettsäuren und ist dadurch relativ hitzestabil – es eignet sich zum Braten.

Native Distel- oder Sonnenblumenöle sind hingegen besser in der kalten Küche aufgehoben, zum Beispiel in Salaten. Neben der Frage, wie heiß die Herdplatte sein darf, spielt auch eine Rolle, wie lange das Öl auf der Platte brutzelt: „Nach einer gewissen Zeit zersetzt sich jedes Fett”, warnt Riemann-Lorenz.

Was ist besser Rapsöl oder Sonnenblumenöl?

Fazit: Rapsöl oder Sonnenblumenöl, welches ist gesünder? – Zwar stellen beide Öle eine gesunde Alternative zu tierischen Fetten wie beispielsweise Butter dar. Dennoch sollte Rapsöl bevorzugt werden. Warum? Sonnenblumenöl hat einen höheren Anteil an Omega-6-Fettsäuren, während Rapsöl reich an Omega-3-Fettsäuren ist.

  • Eine zu hohe Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren im Verhältnis zu Omega-3-Fettsäuren kann entzündungsfördernd wirken und wird mit einigen gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht.
  • Daher wird empfohlen, auf das Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren zu achten.
  • Zusätzlich ist die Qualität des Öls von Bedeutung.

Es ist wichtig, kaltgepresste und hochwertige Öle zu wählen, um sicherzustellen, dass sie nicht durch chemische Extraktion oder raffinierende Prozesse beschädigt werden, die ihre gesundheitlichen Vorteile verringern könnten.

Was kann man höher erhitzen Sonnenblumenöl oder Rapsöl?

Öl erhitzen: Nicht alle Speiseöle mögen Hitze – Nur wenige Fette überstehen unbeschadet die Temperaturen, die während des Bratens und Frittierens entstehen. Beim Frittieren werden immerhin etwa 180 °C, beim Braten in der Pfanne rund 200 °C erreicht. Scharfes Anbraten von Steaks oder Zubereitungen im Wok können die Temperatur sogar noch höher steigen lassen.

  • Deshalb sind hier Fette gefragt, die auch mit Hitze kein Problem haben.
  • Das sind Fette mit hohem Rauchpunkt.
  • Dieser bezeichnet die Temperatur, bei der ein Fett anfängt brenzlig zu riechen und sich zu zersetzen.
  • Je mehr gesättigte Fettsäuren oder einfach ungesättigte Ölsäure ein Fett enthält, desto höher liegt der Rauchpunkt.

Natives Olivenöl ist bis zu 180 °C hitzestabil. Denn es besteht zu etwa 15-20 Prozent aus gesättigten Fettsäuren und zu etwa 75 Prozent aus der einfach ungesättigten Ölsäure. So eignet es sich zum schonenden Braten und Frittieren. Rapsöl hat mit 60 Prozent ebenfalls einen relativ hohen Gehalt an Ölsäure und ist daher in nativer Form hitzebeständiger als andere native Öle.

Welches Öl darf man nicht stark erhitzen?

Gesunde Fettsäuren bleiben auch beim Erhitzen erhalten – Übrigens muss man sich keine Gedanken machen, dass die gesunden Fettsäuren beim Braten verloren gehen. Der Großteil der Omega-3-Fettsäuren im Rapsöl etwa bleibt auch beim Erhitzen erhalten. Auch der Prozess der Raffinierung verringert den Gehalt gesunder Fettsäuren kaum.

  1. Was allerdings unter der Hitze leidet, sind Vitamine.
  2. Öle sind eine wichtige Vitamin-E-Quelle – daran besteht jedoch in Deutschland kein Mangel.
  3. Feine Öle wie Kürbiskern-, Walnuss-, Lein- oder Hanföl sollte man nicht zum Erhitzen verwenden, sondern in Salatsoßen oder zum Verfeinern von Speisen genießen.

Denn ihr Rauchpunkt ist meist recht niedrig, und abgesehen davon sind sie zu teuer und zu schade zum schnöden Anbraten.

Welches Öl hat den höchsten Rauchpunkt?

Rauchpunkt

Produkt Rauchpunkt
Sonnenblumenöl (teilraffiniert) 232 °C
Sonnenblumenöl (raffiniert) 252–254 °C
Leinöl 107 °C
Schweineschmalz 121–218 °C