HOME | Lots & More

Tips | Advies | Beoordelingen

Welche Temperaturen Werden Beim Braten Erreicht?

Welche Temperaturen Werden Beim Braten Erreicht
Beim Braten von Kartoffelpuffern oder Frittieren von Pommes Frites geht es ziemlich heiß her. Damit dabei keine giftigen Stoffe entstehen, kommt es auf das richtige Fett an. Werden Fette und Öle auf hohe Temperaturen erhitzt, können gesundheitsschädliche und zum Teil auch krebserregende Zersetzungsprodukte wie Benzol oder Formaldehyd entstehen. Wer dem entgehen will, sollte zum Brutzeln Fette verwenden, die hitzestabil sind.

Immerhin werden beim Frittieren bis zu 180 °C und beim Braten in der Pfanne bis zu 200 °C erreicht. Beim scharfen Anbraten von Steaks oder bei Zubereitungen im Wok kann die Temperatur auch schnell einmal höher klettern. Wie lang ein Fett der Hitze Stand hält, hängt von dessen Zusammensetzung ab. Je mehr gesättigte Fettsäuren enthalten sind, desto höher liegt der Rauchpunkt.

Dieser bezeichnet die Temperatur, bei der ein Fett anfängt brenzlig zu riechen, zu qualmen und sich zu zersetzen. Auch ein hoher Anteil an der einfach ungesättigten Ölsäure verleiht Fett eine höhere Hitzebeständigkeit. Denn Ölsäure ist weniger anfällig für oxidative Zersetzung als mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die in den meisten Pflanzenölen wie Sonnenblumen-, Walnuss- oder Distelöl überwiegen.

Wie viel Grad erreiche ich beim Braten?

Wissenswerte Infos zu Bratpfannen – Grundlegend ist das richtige Braten in beschichteten und unbeschichteten Pfannen recht ähnlich. Auch in antihaftbeschichteten Pfannen sollte mit den gleichen Temperaturen wie in nicht beschichteten Pfannen gebraten werden, um Nährstoffe und natürliche Geschmacksstoffe der Lebensmittel zu erhalten.

  1. Über den richtigen Zeitpunkt, wann Fett oder Öl in die Pfanne gegeben wird, gibt es viele verschiedene Meinungen.
  2. Für Antihaftpfannen ist es besser, wenn es eingegeben wird, solange der Pfannenkörper noch kühl ist und direkt miterhitzt wird.
  3. Erst sobald das Fett leicht zu rauchen beginnt, wird es durch Schwenken in der Bratpfanne verteilt.

Aufgrund von physikalischen Effekten läuft Fett (flüssiges Bratenöl mehr als feste Fette) zum Rand der Pfanne. Dieser Effekt hilft beim fettreduzierten Braten. Um das Fett zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle zu haben, sollte die Bratpfanne kurz vor Zugabe vom Bratgut geschwenkt werden, so dass der Boden gleichmäßig bedeckt ist.

  • Nach Zugabe des Bratgutes wird die Heizstufe je nach Lebensmittel auf 1/2 bis 2/3 der Leistung reduziert.
  • Anfangs haftet das Bratgut in nicht beschichteten Pfannen an.
  • Nach wenigen Minuten löst es sich von selbst.
  • Nun kann das Bratgut gewendet werden.
  • Zu hohe Temperaturen und falsche Fette sind die häufigsten Gründe dafür, dass Speisen anbrennen.

Daher ist es in nicht beschichteten Pfannen besonders wichtig, dass die korrekte Brattemperatur eingehalten wird. Beschichtete Modelle hingegen verhindern das Anbrennen. Im Allgemeinen gilt Anbrennen als ein Zeichen für zu hohe Hitze, die die Nährstoffe in den Lebensmitteln zerstört.

In einer antihaftbeschichteten Bratpfanne wird nicht angezeigt, dass Lebensmittel überhitzt wurden und damit wertvolle Nährstoffe abgetötet werden. Moderne Herde schaffen es in wenigen Minuten, den Pfannenboden auf bis zu 400 Grad zu erhitzen. Die optimale Brattemperatur der meisten Lebensmittel liegt allerdings nur zwischen 120 und 205 Grad.

Folgende Brattemperaturen und Zeiten sind zu empfehlen:

Steak 205 Grad 4 Minuten pro Seite ca.150 Gramm 2 – 3 Minuten ruhen lassen
Schnitzel Natur 205 Grad 5 Minuten pro Seite ca.150 Gramm
Schnitzel paniert 190 Grad 4 Minuten pro Seite ca.150 Gramm
Lammkotelette 205 Grad 4 Minuten pro Seite
Hähnchenbrust / Schnitzel 190 Grad 3 Minuten pro Seite ca.150 Gramm pro Stück
Putenschnitzel 190 Grad 3 Minuten pro Seite ca.150 Gramm
Hackfleisch 190 Grad 75 Grad Kerntemperatur abhängig von der Zubereitung und ggf. Pfannengröße
Frischer Fisch 190 Grad 3 Minuten pro Seite ca.150 Gramm Filet im Stück
Gefrorener Fisch 190 Grad 6 Minuten pro Seite ganze Stücke und Filet
Kartoffeln gekocht (Scheiben) 150 Grad 15 Minuten mehrmals wenden
Kartoffeln roh (Scheiben) 150 Grad 25 Minuten mehrmals wenden
Reispfanne 150 Grad 15 bis 30 Minuten abhängig von den Zutaten, viel rühren
Pfannkuchen 200 Grad 2 Minuten pro Seite
Omelette 120 Grad 3 Minuten pro Seite Omelette aus 2 Eiern
Spiegelei 120 Grad 2 Minuten

Wie heiß darf eine gusseiserne Pfanne werden?

Welche besonderen Eigenschaften zeichnet Gusseisen aus? – Gusseisen besitzt für Legierungen einen verhältnismäßig niedrigen Schmelzpunkt bei etwa 1150°C und lässt sich gut schmelzen bzw. als Schmelze verarbeiten. Im Gegensatz zu Stahl kann Gusseisen nicht geschmiedet werden.

Ist die Oberfläche eines Werkstücks aus Gusseisen unbeschädigt, ist diese sehr korrosionsbeständig und widerstandsfähig. Die Wärmeleitfähigkeit ist geringer als bei Aluminium oder Kupfer, jedoch deutlich größer als bei Edelstahl. Viele Kanaldeckel in Deutschland werden bis heute aus Gusseisen gefertigt.

Die Deckel sind vergleichsweise günstig, robust und benötigen selber quasi keine Wartung.

Was darf nicht in die Eisenpfanne?

derhobbykoch.de Onlineshop Profiköche und ambitionierte Hobbyköche lieben das Braten in Eisenpfannen. Warum ist das so? Was ist zu beachten? Warum Eisenpfannen? Mit Eisenpfannen gelingt die ab ca.140 Grad Celsius. Mit dieser äußerlichen Bräunung bekommt man den gewünschten krossen Geschmack.

  • Eisenpfannen sind optimal für Fleisch, Fisch, Eier oder Kartoffeln um diese schön kross zu braten.
  • Zu beachten ist, dass man oft die besten Ergebnisse bei mittlerer Hitze erzielt.
  • Benutzung Zur Benutzung die Pfanne auf den Herd stellen, erhitzen und dann etwas Öl oder Fett dazu geben.
  • Nun das Bratgut einlegen und garen lassen.
See also:  HexenröHrling Wie Lange Braten?

Wird ein bei mittlerer Hitze gebraten, bräunt es unten und stockt gleichzeitig langsam nach oben, so dass der Dotter und die oberste Schicht vom Eiweiß trotzdem schön weich sind. So ist das auch z.B. bei Fischfilets und Bratkartoffeln. Bei dickeren Steaks, brät man etwas schärfer an und lässt es dann bei niedrigere Hitze nachziehen.

Was zu vermeiden ist: Vermeiden sollte man Säure – d.h. eine Eisenpfanne nicht mit Wein, Zitronesaft und Essig ablöschen, auch Tomaten können Säure ziehen. Sonst löst sich die Einbrennschicht und man bekommt schnell einen metallischen Eisengeschmack in die Speisen. Ist es doch mal passiert, brät man die Pfanne einfach wieder ein.

Einbraten – Einbrennen: Eisenpfannen sind, wie der Name schon sagt, aus Eisen und der rostet. Aus diesem Grund sind die Pfannen bei der Auslieferung meistens mit Bienenwachs behandelt.D.h., vor der ersten Nutzung muss man die Pfanne mit sehr heißem Wasser abspülen und diese Bienenwachsschicht abreiben.

Nach dem Abspülen die Pfannen mit einem Küchenpapier abtrocknen. Es bleibt eine leichte Wachsschicht – diese erleichtert aber das Einbrennen. Bitte nicht erschrecken – auf der Herdplatte bleibt anschließend etwas flüssiges Wachs, dass einfach abgewischt werden kann. Nun etwa ca.1mm hitzebeständiges Öl hineingeben und auf die Herdplatte stellen.

Jetzt die Pfanne auf ca.220-250 Grad erhitzen – das ist im Normalfall so bei 80% der Herdleistung. Das Öl fängt an zu rauchen (unbedingt Dunstabzug einschalten) und brennt ein – das restliche Öl dann ausgießen und mit Küchenpapier auswischen (ACHTUNG! sehr heiß!), Sie können dazu die Pfanne auch etwas abkühlen lassen.

  • Die Pfanne ist nun nicht mehr metallisch grau, sondern braun – meistens noch nicht gleichmäßig braun, das kommt erst durch regelmäßiges Braten – je gleichmäßiger dunkel die Pfanne wird, umso weniger klebt es an und umso weniger Rostempfindlich ist sie.
  • Reingung Nach dem Braten die Bratreste mit Wasser ablöschen und die Pfanne mit heißem Wasser (am Besten ohne Spülmittel) reinigen.

Danach abtrocknen. Unser Tipp für die Haushaltsnutzung: Gerade am Anfang reiben Sie nach dem Abspülen die Pfanne mit etwas in Bratöl getränktem Küchenpapier ein – dieser leichte Ölfilm schützt vor Rost. Wenn die Pfanne mal rostet, dann ist das auch nicht so schlimm.

  1. Reiben Sie den Rost einfach raus – eventuell sogar mit Wasser und Spülmittel und brennen Sie die Pfannen dann aber wieder ein.
  2. Warum nur in der Haushaltsnutzung? In der Profiküche wird die Pfanne x-mal am Tag verwendet – die hat gar keine Zeit Rost anzusetzen und hat sehr schnell die schützende Patina erreicht.

Wenn die Patina zu dick wird und Sie die Pfanne richtig reinigen wollen, dann geben Sie grobes Meersalz in die Pfanne und erfhitzen die Pfanne bei voller Stufe für kurze Zeit. Sie können dann mit einem Küchenpapier und dem Meersalz durch die Pfanne reiben und entfernen durch das Ausbrennen und das Salz die Verschmutzung.

Das Meersalz entfernt auch unangeheme Gerüchte (z.B. Fischgeruch). Bitte beachten: Pfanne nie einweichen – könnte rosten. Die Pfanne nie in die Spülmaschine geben: 1. rostet die Pfanne 2. haben Sie Flugrost in der Spülmaschine, der andere Gegenstände, wie z.B. Besteck hartnäckig befällt. Nun das schlechte für Pfannen-Verkäufer: Eisenpfannen halten bei sachgerechter Nutzung ewig! Manche werden sogar vererbt.

Eisenpfannen benötigen etwas Übung – ist man sie einmal gewöhnt, möchte man nicht mehr drauf verzichten. : derhobbykoch.de Onlineshop

Wie heiß wird Gusseisen?

Ja, bis zu einer Höchsttemperatur von 200°C.

Was ist besser Aluguss oder Eisenguss?

Gusseisen – Vorteile und Nachteile von Gusseisen-Pfannen Gusseisenpfannen sind denen aus geschmiedetem Eisen sehr ähnlich. Sie sind meist noch schwerer, weil sie dicker sind. Sie sind hocherhitzbar, brauchen aber vergleichsweise länger bis sie heiß sind.

Dafür wird die Wärme gut gespeichert und gleichmäßig wieder abgegeben. Gusseisen leitet Wärme deutlich langsamer als Aluminium, dafür besser als Edelstahl, Durch die hohe Masse benötigen Gusseisenpfannen aber normalerweise trotzdem länger für das Aufheizen als Edelstahlpfannen. Die Pflege gestaltet sich ähnlich intensiv wie bei schmiedeisernen Pfannen, da Gusseisen-Pfannen eingebrannt werden sollten.

Die Reinigung erfolgt genauso, ohne Spülmittel und nur mit reinem Wasser. So wird die natürlich Anti-Haft-Schicht („Patina”) nicht beschädigt und die Bratergebnisse werden mit jedem Mal besser. Wer sich diese Mühe macht, kocht schon bald wie die Profis.

Bei welcher Temperatur ist ein Schweinebraten fertig?

Die richtige Kerntemperatur Schweinebraten gewährleistet, dass das Fleisch auch gut durchgegart ist. Die Kerntemperatur Schweinebraten dazu mit einem Fleischthermometer messen.70 – 75 Grad Kerntemperatur sind ideal. Wenn kein Thermometer zur Hand ist: Pro Kilogramm Braten etwa 1 Stunde garen lassen.

Wie hoch ist die Kerntemperatur bei Rinderbraten?

Beschreibung – Hui, damit kann man Eindruck schinden. Wer freut sich nicht sonntags über einen deftigen Rinderschmorbraten pünktlich zum Mittag? Durch seine lange, schonende Garzeit wird das Fleisch besonders zart und zergeht direkt auf der Zunge. Das Beste? Du setzt den Braten auf ein fein geröstetes Gemüsebett, gießt alles mit Rotwein und Fleischfond auf und kannst daraus später eine herrlich aromatische Sauce zaubern.

  • Viele haben Respekt vor einem Rinderbraten und bestellen ihn lieber im Restaurant, als ihn zu Hause selbst zuzubereiten.
  • Aber keine Sorge und nur Mut! Wenn du mit einem Fleischthermometer arbeitest und den Braten auf eine Kerntemperatur von ca.75-80 °C bringst, kann nichts mehr schief gehen.
  • Lediglich das Wenden während der Schmorzeit nicht vergessen und deinem Bratentraum steht nichts mehr im Wege.
See also:  Welche Pfanne Ohne Fett Braten?

Was du dazu servieren kannst? Wie wäre es mit glasierten Möhren und feinem Pastinakenpüree ? Und nun, da es keine Ausreden mehr gibt: an den Bräter, fertig, los!

Welche Temperatur für welches Fleisch?

49 bis 52°C: Rare (saignant): warmer, roter Kern, roter Saft.53 bis 57°C: Medium rare (anglais): hellroter, weicher Kern, roter Saft.58 bis 60°C: Medium (à point): rosa, mittelweicher Kern, rosa Saft.61 bis 65°C: Medium well (demi-anglais): rosa-grauer, fester Kern, klarer Saft.

Wie lange hält sich Fleisch bei 20 Grad?

Haltbarkeit

LEBENSMITTEL LAGERBEDINGUNGEN HALTBARKEIT
Zubereitetes (durchgegartes) Fleisch 0 bis 4°Celsius 2 bis 3 Tage
Rindfleisch -18°Celsius 10-12 Monate
Kalbfleisch -18°Celsius 9-12 Monate
Schweinefleisch, mager -18°Celsius 6-8 Monate

Wie heiß sind die Stufen am Herd?

Ceranfeld – Bei Herden mit Ceranfeld wird mehr Hitze erzeugt. Direkt über der Heizspirale können bis zu 1.000 °C auftreten, an der Oberseite der Glasplatte des Ceranfelds kommen dann aber nur noch rund 600 °C an. Dafür muss aber mindestens 30 – 45 Minuten auf höchster Stufe geheizt werden. Die elektronische Regelung der Temperatur beim Ceranfeld verhindert das aber in der Regel.

Wird Fleisch bei 80 Grad gar?

Wie funktioniert das Garen bei Niedrigtemperatur? – Ein Stichthermometer hilft dabei die Temperatur gleichmäßig niedrig zu halten © NorGal Roastbeef, Schweinemedaillons und Lammkeule – viele Fleischstücke lassen sich nach der Niedrigtemperatur-Methode im Backofen schonend zubereiten. Das Fleisch wird ganz besonders zart und saftig.

  • Diese Garmethode bietet sich vor allem für große Braten, wie zum Beispiel Schulterbraten, Hirschkeule oder Weihnachtsgans, an.
  • Sie können aber auch edle Stücke wie Kalb, Lende oder Entenbrust auf diese Weise garen.
  • Wichtig ist, dass das Fleisch vorher in einer heißen Pfanne in Fett angebraten wird,

Dabei entwickeln sich feinste Röststoffe, die für einen kräftigen Geschmack sorgen. Für die Niedrigtemperatur-Garmethode wird ein zuverlässiger Backofen benötigt. Mit Umluft sind die Garzeiten übrigens etwas kürzer, da sich die Hitze optimal verteilen kann.

  • Während des gesamten Vorgangs wird das Fleisch bei konstanten 80 Grad im Ofen gegart.
  • Am besten Sie überprüfen die Temperatur regelmäßig mit einem im Backofen befindlichen Thermometer.
  • Warum ist die Temperatur eigentlich so wichtig? Ganz einfach: Bei 80 Grad können die Proteine gerinnen, Aromen und Saft bleiben dem Fleischstück erhalten.

Innen zart und außen knusprig können wir uns dann das Fleisch auf der Zunge zergehen lassen! Außerdem müssen die Fleischstücke eine Kerntemperatur von rund 60 Grad haben. Sie wird in der Mitte des Fleischstücks gemessen. Dafür gibt es spezielle Fleischthermometer, die ebenfalls bei dieser Methode unverzichtbar sind.

Wie heiß wird Bratfett?

Keine Angst vor dem Frittieren – mit diesen Tipps klappt es mit den knusprigen Leckerbissen! Krosse Pommes, knusprige Nuggets oder zuckrig-klebriges Siedegebäck – wem läuft da nicht das Wasser im Mund zusammen? Kein Wunder, Fett ist schließlich ein guter Geschmacksträger und das Frittieren von Lebensmitteln bringt ein ganz eigenes Aroma mit sich.

Frittiertes Essen sollte nicht jeden Tag auf dem Speiseplan stehen, aber in Maßen kann es eine genussvolle Abwechslung sein. Beim Frittieren wird – einfach ausgedrückt – Fett in einem großen Gefäß erhitzt, in welchem die Lebensmittel für kurze Zeit eingetaucht werden. Durch das Ausbacken in dem heißen Ölbad werden die Lebensmittel im Inneren gar und bilden außen eine Kruste – die den meisten Menschen eben besonders lecker schmeckt.

Wir haben einige Tipps zusammengetragen für diejenigen, die sich noch nicht ans Frittieren gewagt haben. Denn eigentlich ist es nicht schwierig, wenn man sich an einige Hinweise hält. Und es kann sogar ohne Fritteuse klappen! Was brauche ich zum Frittieren? Eine Fritteuse oder einen großen Kochtopf mit Deckel, ein geeignetes Öl (welche Öle sich gut eignen, erklären wir weiter unten), einen großen Schöpflöffel und nach Wunsch Küchenpapier, um überschüssiges Fett vom Frittiergut aufzufangen. Bildrechte : yamix – Welche Öle und Fette eignen sich zum Frittieren? Da beim Frittieren hohe Temperaturen von 175 bis 180 Grad Celsius erreicht werden, sollten hitzestabile Öle oder Fette verwendet werden. Geeignet sind raffinierte Pflanzenöle, wie zum Beispiel raffiniertes Rapsöl.

  1. Raffinierte Öle haben einen geringeren Gehalt an freien Fettsäuren als kaltgepresste, native Öle und dadurch einen höheren,
  2. Altgepresste Öle können nicht so hoch erhitzt werden und sind daher zum Frittieren nur bedingt geeignet.
  3. Auch der Geschmack spielt eine Rolle: Kaltgepresste/native Öle haben einen ausgeprägten Eigengeschmack und -geruch, der beim Frittieren vielleicht nicht jedem zusagt.

Neutraler sind raffinierte Pflanzenöle, die häufig auch als Mischungen in Bratölen enthalten sind. Da frittierte Lebensmittel einen nicht unerheblichen Anteil des Frittierfettes aufnehmen, sollten bei der Auswahl des Fettes auch ernährungsphysiologische Aspekte berücksichtigt werden.

  • Ernährungsphysiologisch günstiger zu bewerten sind Fette mit überwiegend ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren als solche mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren.
  • Hohe Gehalte an gesättigten Fettsäuren, wie sie zum Beispiel in Kokos- und Palmkernfett vorkommen, erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.
See also:  Warum öL Zum Braten?

Andererseits sind gesättigte Fettsäuren hitzestabiler als ungesättigte Fettsäuren. Dennoch sind pflanzliche Öle mit einem Anteil an ungesättigten Fettsäuren zum Frittieren geeignet, vorausgesetzt eine Frittiertemperatur von 180 Grad Celsius wird nicht überschritten und die Gehalte an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind nicht zu hoch.

Eine Eselsbrücke: Kaltgepresste Öle eignen sich eher für die Zubereitung von kalten Speisen, raffinierte Öle für die heiße Küche.

Mehr zum Thema Warenkunde bei Speiseölen können Sie übrigens in unserem Artikel nachlesen:

Rauchpunkt – was ist das? Der Rauchpunkt ist die niedrigste Temperatur, bei der ein Öl oder Fett unter Hitzeeinwirkung eine deutlich sichtbare Rauchentwicklung zeigt. Da beim Frittieren Temperaturen bis 180 Grad Celsius erreicht werden, sollten die verwendeten Öle und Fette einen Rauchpunkt haben, der bei mindestens 180 Grad Celsius, besser noch bei 200 Grad Celsius, liegt. Rauchendes Öl sollte nicht verwendet werden, da es hierbei zur Bildung gesundheitsgefährdender Stoffe wie Acrolein kommen kann.

Wie sollte ich die Lebensmittel zum Frittieren vorbereiten? Vorher oder hinterher würzen? Die Lebensmittel sollten gewaschen, gut abgetrocknet, ungewürzt und ungesalzen sein. Bei Paniertem sollten lockere Panadebrösel abgeklopft werden. Außer dem Frittiergut sollten nämlich möglichst wenig andere Stoffe – wie eben Wasser, Brösel, Gewürze oder Salz – in das heiße Fett gelangen.

Denn diese belasten das Fett und es verdirbt schneller. Viele Gewürze haben zudem oxidativ wirksame Inhaltsstoffe, die Oxidationsprozesse und somit den Fettverderb fördern. Außerdem bleiben die “losen Krümel” in dem Fett und verkohlen mit der Zeit, wodurch das Fett ebenfalls schneller verdirbt. Wird Frittiergut vorher gesalzen, kann Wasser leichter aus dem Inneren des Lebensmittels an die Oberfläche und somit ins Frittierfett gelangen.

Das fördert die Bildung freier Fettsäuren und diese erniedrigen den Rauchpunkt. Das Frittierfett fängt schon bei relativ geringen Temperaturen an zu rauchen. Die würzende Wirkung geht zum größten Teil verloren, wenn das Frittiergut vor dem Frittieren von außen mit Salz und Gewürzen behandelt wird. Bildrechte : BRAD – Wie frittiere ich? Es gilt die Faustregel: Zum Frittieren von 100 Gramm Lebensmittel sollte der Topf etwa einen Liter Öl enthalten. Das Verhältnis Frittiergut zu Frittieröl liegt also bei 1:10. Das Fett wird in der Fritteuse oder im Topf erst kurz vor dem Frittieren auf ca.160 bis 175 Grad Celsius erhitzt.

Die Temperatur sollte nicht über 180 Grad Celsius steigen. Ein Thermometer hilft dabei, die Temperatur zu kontrollieren. Die Lebensmittel sollten nicht zu lange im Frittierfett baden. Ungefähr vier Minuten reichen aus, damit sie innen gar und außen knusprig sind. Das Frittiergut wird mit einem Schöpflöffel aus dem Öl herausgeholt und sollte gut abtropfen.

Danach kann Küchenpapier noch überschüssiges Fett aufsaugen. Sind längere Pausen zwischen den Frittiervorgängen geplant, sollte die Fritteuse ausgeschaltet beziehungsweise die Hitze reduziert werden, damit es nicht zu Überhitzung kommt. Was mache ich mit Fett nach dem Frittieren? Frittierfett kann mehrmals verwendet werden, es muss aber nach jedem Frittiervorgang gefiltert werden.

  1. Dazu lässt man das Öl abkühlen und seiht es durch ein feines Sieb (oder ein Sieb mit Gaze oder einem Mulltuch ausgelegt) ab.
  2. Anschließend kann man das erkaltete Fett oder das Öl im Kühlschrank lagern.
  3. Wurden Fisch oder Meeresfrüchte damit frittiert, sollte man das Frittierfett beim nächsten Mal wieder dafür benutzen, da der fischige Geschmack sonst auf andere Lebensmittel übergeht.

Wann und wie oft muss ich das Fett wechseln? Riecht das Öl schlecht oder bildet sich beim Erhitzen Rauch, ist es höchste Zeit für einen Wechsel. Ansonsten gilt als Faustregel, dass nach dreimaliger Verwendung das Öl gewechselt werden sollte. Altes Öl oder Fett darf nicht im Abfluss oder der Toilette entsorgt werden! Es führt zu Verstopfungen und belastet die Kanalisation.

In kleinen Mengen ist der Restmüll der richtige Ort zur Entsorgung. Größere Mengen sind bei Wertstoffhöfen zu entsorgen. Öl kann zum Beispiel in leere Milchkartons gefüllt und erhärtetes Fett in Zeitungspapier gelegt werden und so dem Restmüll zugeführt werden. Heißluftfrittieren – mit wenig Fett frittieren! Eine gesündere Alternative zum herkömmlichen Frittieren bietet eine Heißluftfritteuse.

Lebensmittel wie zum Beispiel Pommes, Gemüse, Fleisch und Fisch werden hierbei mit wenig Öl (ein bis zwei Esslöffel) und in kurzer Zeit in einem heißen Luftstrom gegart. Somit ist der Fettanteil der fertigen Speisen wesentlich geringer und diese Art von Frittieren ist kaloriensparender – aber trotzdem lecker.

Ein weiterer Vorteil: in Heißluftfritteusen entstehen bis zu 90 Prozent weniger und auch weniger, weil die Speisen nicht so stark erhitzt werden wie in einer traditionellen Fritteuse. Bildrechte : © Printemps – Süße Berliner gehören zur fünften Jahreszeit einfach dazu. Sie werden aber nur dann zum Genuss, wenn das Frittier- oder Siedefett von guter Qualität ist.

Im LAVES werden diese regelmäßig untersucht. : Keine Angst vor dem Frittieren – mit diesen Tipps klappt es mit den knusprigen Leckerbissen!