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Warum Spritzt Fett Beim Braten?

Warum Spritzt Fett Beim Braten
Anbraten ohne Fettspritzer | Kochen mit Horst | Tipps & Tricks Lästige Fettspritzerei beim Anbraten von Fisch, Fleisch oder Gemüse in Öl oder Butter kennen wohl die meisten. Wer allerdings auf die Putzarbeiten rund um den Herd verzichten möchte, muss nur ein paar praktische Tipps zum Anbraten ohne Fettspritzer beachten.

  • Tipp 1: Das Bratgut trocken tupfen
  • Tipp 2: Eine beschichtete Pfanne verwenden
  • Tipp 3: Das richtige Öl wählen

Verantwortlich für die lästigen Fettspritzer ist Wasser. Befindet sich dieses noch auf dem Fleisch, Fisch oder Gemüse, geht das Gespritze sofort los. Wichtig ist es also, das Bratgut vor dem Anbraten gründlich abzutropfen oder mit einem Küchentuch abzutupfen.Eine beschichtete Pfanne bringt den Vorteil mit sich, dass man generell weniger Öl zum Anbraten benötigt.

  1. Braten bei hoher Temperatur
  2. Tipp 4: Mehl oder Salz in die Pfanne geben
  3. Tipp 5: Spritzschutz
  4. Gebraten wird auch viel bei den Rezepten in der,

Scharf Anbraten sollte man nur mit wirklich hitzebeständigen Ölen und Fetten. Generell sind hier raffinierte Öle und Fette mit einem hohen Anteil an gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren und einem sehr hohen Rauchpunkt zu empfehlen. Butterschmalz und Rapsöl sind noch für Temperaturen bis ca.200°C gut geeignet.Fettspritzer entstehen dadurch, dass sich das heiße Fett mit dem Wasser vermischt, das aus dem Bratgut austritt.

Warum spritzt mein Öl in der Pfanne?

Inhalt bereitgestellt von Er wurde von FOCUS online nicht geprüft oder bearbeitet. Ernährung: Weniger Fettspritzer beim Braten mit richtigem Öl

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Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Beim Braten mit heißgepresstem Öl entstehen weniger Fettspritzer als mit kaltgepresstem Öl. Denn die heißgepressten oder raffinierten Öle enthielten keine Fruchtfleischanteile, sagt Barbara Röder vom Verband der Köche Deutschlands.

Heißes Fett spritzt grundsätzlich, wenn Wasser hineingelangt. Speisen wie Fisch, Fleisch oder Gemüse hätten einen hohen Wasseranteil und spritzten daher besonders stark, erläutert Röder. Daher sollten Köche dafür stets beschichtete Pfannen verwenden. „Da kann man ganz wenig Öl verwenden, dann spritzt es auch nicht so.” Das Gerücht, Salz in der Pfanne reduziere die Fettspritzer, sei dagegen falsch: „Da gibt es keinen sichtbaren Unterschied.” Ganz verhindern könnten Köche Fettspritzer nicht.

Hilfreich sei das Braten unter dem Pfannendeckel. dpa

Was tun damit Fett nicht spritzt?

Anbraten ohne Fettspritzer | Kochen mit Horst | Tipps & Tricks Lästige Fettspritzerei beim Anbraten von Fisch, Fleisch oder Gemüse in Öl oder Butter kennen wohl die meisten. Wer allerdings auf die Putzarbeiten rund um den Herd verzichten möchte, muss nur ein paar praktische Tipps zum Anbraten ohne Fettspritzer beachten.

  • Tipp 1: Das Bratgut trocken tupfen
  • Tipp 2: Eine beschichtete Pfanne verwenden
  • Tipp 3: Das richtige Öl wählen

Verantwortlich für die lästigen Fettspritzer ist Wasser. Befindet sich dieses noch auf dem Fleisch, Fisch oder Gemüse, geht das Gespritze sofort los. Wichtig ist es also, das Bratgut vor dem Anbraten gründlich abzutropfen oder mit einem Küchentuch abzutupfen.Eine beschichtete Pfanne bringt den Vorteil mit sich, dass man generell weniger Öl zum Anbraten benötigt.

  1. Braten bei hoher Temperatur
  2. Tipp 4: Mehl oder Salz in die Pfanne geben
  3. Tipp 5: Spritzschutz
  4. Gebraten wird auch viel bei den Rezepten in der,

Scharf Anbraten sollte man nur mit wirklich hitzebeständigen Ölen und Fetten. Generell sind hier raffinierte Öle und Fette mit einem hohen Anteil an gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren und einem sehr hohen Rauchpunkt zu empfehlen. Butterschmalz und Rapsöl sind noch für Temperaturen bis ca.200°C gut geeignet.Fettspritzer entstehen dadurch, dass sich das heiße Fett mit dem Wasser vermischt, das aus dem Bratgut austritt.

Was kann man gegen spritzendes Fett machen?

Deckel, Küchentücher und die Temperatur –

Bei einer beschichteten Pfanne benötigt man auch weniger Fett, dass spritzen kann. Hier reicht schon oft ein Esslöffel Öl oder Fett zum Anbraten von Fleisch oder auch Gemüse. Wenn das Fett beim Braten spritzt und sich dies auf die Schnelle nicht vermeiden lässt, legen Sie Küchenpapier auf die zu bratenden Lebensmittel. Dieses nimmt das spritzende Fett etwas auf. Helfen kann allerdings auch, die Temperatur nicht zu hoch einzustellen beziehungsweise ein zu starkes Vorheizen zu verhindern. Ist das Fett nämlich zu heiss, kann dies ebenfalls der Grund sein, aus dem es spritzt. Natürlich helfen auch passende Deckel, die Sie einfach auf die Pfanne setzen. So bekommen Sie garantiert keine heissen Spritzer Fett ins Gesicht und verhindern auch ein Anbrennen. Wichtig ist dabei, dass der Dampf entweichen kann, damit sich kein Kondenswasser bildet.

See also:  Wie Wird Ein Braten Zart?

Tipp: Zum Braten sollte man unbedingt raffiniertes Öl verwenden, denn nur dieses lässt sich auch auf hohe Temperaturen erhitzen. Bewertung: Ø 3,9 ( 163 Stimmen) : Fett spritzt beim Braten

Warum nicht mit Butter Braten?

Butter oder Margarine: Was ist besser? Stand: 21.04.2023 11:38 Uhr Manche schwören auf das Produkt aus Milch, andere auf die pflanzliche Alternative. Welches Fett eignet sich besser zum Backen, Braten und auf dem Brot? Und wie gesund sind Butter und Margarine? von Saskia Engels Beim Braten hat Butter einen großen Nachteil: Schon bei mittleren Temperaturen kann sie in der Pfanne dunkel werden.

Ist es schlimm wenn man Margarine statt Butter nimmt?

Viele Backrezepte führen Butter als wichtige Zutat auf. Wenn Butter durch pflanzliche Fette ersetzt werden soll, ist dies wirklich ganz einfach. Margarine hat beim Backen sehr ähnliche Eigenschaften wie Butter. Bei Backrezepten kann daher immer Margarine statt Butter verwendet werden.

Wie hoch darf man Öl erhitzen?

warenkunde-erhitzbare-oele In Ihrer Küche geht es oft heiß her? Kartoffelpuffer frittieren, Gemüse im Wok kräftig anbraten oder gar ein Steak brutzeln? Erfahren Sie, welche Sorten erhitzbarer Öle es gibt und wie man sie in der Küche verwendet Schnell entstehen beim Braten Temperaturen, denen die meisten nativen Pflanzenöle nicht standhalten. Sie fangen an zu qualmen und unangenehm zu riechen: Der sogenannte Rauchpunkt ist erreicht, schlimmstenfalls gar überschritten. Ein sicheres Zeichen dafür, dass sich wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren zersetzt haben, Vitamine zerstört sind und sogar gesundheitlich bedenkliche Substanzen entstehen. Das Öl entsorgen und ein hitzebeständiges verwenden. Davon gibt es unter den nativen Ölen nur eine begrenzte Auswahl. Über die Erhitzbarkeit entscheidet das Fettsäurespektrum: Je höher der Anteil gesättigter und einfach ungesättigter Fettsäuren, desto stärker können sie erhitzt werden. < > Nicht jedes Öl kann gleichermaßen erhitzt werden. In der Übersicht finden Sie, welches Öl für welche Zubereitung verwendet werden kann. Verwenden Sie für kalte Speisen wie Blattsalate folgende Öle:

Sonnenblumenöl nativ Sonnenblumenöl raffiniert Rapsöl nativ Rapsöl raffiniert Brat-Olivenöl Ghee Kokosöl nativ Kokosöl neutral Leinöl nativ Kürbiskernöl Olivenöl nativ extra Oivenöl raffiniert

Tolle finden Sie in den Alnatura Rezepten. Im Backofen, werden beim Backen von Broten, Brötchen, Kuchen und vielen weiteren feinen Backwaren hohe Temperaturen erreicht. Beim Backen wird der Teig zum Garen bei etwa 150 bis 250 Grad ausgebacken. Folgende Öle sind zum Backen geeignet:

Sonnenblumenöl raffiniert Rapsöl raffiniert Brat-Olivenöl Ghee Kokosöl nativ Kokosöl neutral Olivenöl nativ extra Olivenöl raffiniert

Passende Backrezepte finden Sie in den, Beim Dünsten (60 °C bis 95 °C) liegen die Lebensmittel in einer Flüssigkeit (eigener Saft, Brühe o.a.) und garen in dieser. Folgende Öle sind zum Dünsten geeignet:

Sonnenblumenöl nativ Sonnenblumenöl raffiniert Rapsöl raffiniert Brat-Olivenöl Ghee Kokosöl nativ Kokosöl neutral Olivenöl nativ extra Olivenöl raffiniert

Entdecken Sie, Beim Braten wird das Bratgut zum Anbraten in eine heiße Pfanne auf dem Herd gelegt und von allen Seiten angebräunt. Dabei entstehen hohe Temperaturen, bei denen nur bestimmte Öle verwendet werden sollten. Folgende Öle sind bei Temperaturen bis 190 °C geeignet:

Sonnenblumenöl raffiniert Rapsöl raffiniert Brat-Olivenöl Ghee Kokosöl nativ Kokosöl neutral Olivenöl nativ extra Olivenöl raffiniert

Hier finden. Beim Frittieren werden Lebensmittel schwimmend in heißem Fett ausgebacken. Dabei muss ein Öl bis zu 210 Grad Celsius aushalten können ohne den Rauchpunkt zu erreichen. Beim Frittieren sollte das heiße Öl eine Temperatur von etwa 170 Grad Celsius haben.

Sonnenblumenöl raffiniert Rapsöl raffiniert Brat-Olivenöl Ghee Kokosöl nativ Kokosöl neutral Olivenöl raffiniert

Finden Sie, Der Name sagt es schon: Dieses Öl verträgt Brathitze und damit Temperaturen um die 200 bis 210 Grad Celsius, Meist wird es aus speziellen Sonnenblumenzüchtungen gewonnen. Das Ziel der Züchtung: ein erhöhter Ölsäuregehalt. Denn diese einfach ungesättigte Fettsäure gilt als recht hitzestabil; beim Braten, Backen oder Frittieren wird der gefährliche Rauchpunkt erst bei sehr hohen Temperaturen erreicht. Wird Bratöl zusätzlich mit Wasserdampf behandelt – man erkennt das am Etikett durch Hinweise wie “gedämpft” oder “desodoriert” –, so sind außerdem unerwünschte Fettbegleitstoffe entfernt. Durch diese Behandlung gilt das Öl nicht mehr als nativ. Dem ernährungsphysiologischen Wert eines Öles tut das kaum einen Abbruch, die Hitzestabilität hingegen wird sichergestellt. Auch Geschmacksstoffe werden durch den Wasserdampf beseitigt, was desodorierte Öle sehr mild im Geschmack und hell in der Farbe macht – das ist auch für das Backen feiner Rührkuchen, Muffins oder Quark-Öl-Teige durchaus ein Vorteil. Die Kokospalme mit ihrem aufrechten Wuchs und den typisch gefiederten Blättern gehört wohl zu jedem Südseetraum. Ihre großen reifen Samen – das, was man hierzulande Kokosnuss nennt – beherbergen ein festes, fettreiches Fruchtfleisch (Kopra). Wird dieses zerkleinert, gepresst und filtriert, ist das Resultat natives Kokosöl: Je nach Umgebungstemperatur ein flüssiges Öl oder festes Fett – der Schmelzpunkt liegt bei 23 bis 25 Grad Celsius, Das Besondere am Kokosöl ist der hohe Gehalt (etwa 85 Prozent) an gesättigten Fettsäuren, Davon haben wir in der typisch westeuropäischen Ernährung eigentlich genug, schließlich setzen sich tierische Fette fast ausschließlich aus solchen Fettsäuren zusammen. Doch Kokosöl unterscheidet sich von Butter und Co.: Die mittelkettige Laurinsäure macht den Haupt-Fettsäureanteil aus. Dadurch verträgt Kokosöl Temperaturen bis zu 200 Grad Celsius und ist daher ideal für Wok, Fritteuse und Bratpfanne. Von hellgrün bis tiefdunkel, von mild über fruchtig bis hin zu grasig und fast ein wenig kratzig – die Sensorik von Olivenöl ist sehr vielfältig. Ähnlich wie beim Wein entscheiden die Sorte, der Standort und auch das Klima über den Geschmack der so beliebten mediterranen Spezialität. Dementsprechend kann auch die Fettsäurezusammensetzung variieren. Fest steht aber, dass Olivenöl zum Großteil aus einfach ungesättigten Fettsäuren besteht, der Durchschnittswert liegt bei 70 Prozent. Der Rest sind etwa vierzehn Prozent gesättigte und neun Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Ein wahres Multitalent also: aromatisch für die kalte Küche und hitzestabil genug, um auch zum Braten und Backen verwendet zu werden. Eines vorneweg: Zum scharfen Anbraten eignet Rapsöl sich nicht, zum schonenden Dünsten und Kochen sehr wohl. Schaut man sich die Inhaltsstoffe an, so ist auch klar warum: Rapsöl besteht zu mehr als 50 Prozent aus der einfach ungesättigten, recht hitzestabilen Ölsäure. Die verbleibenden Fettsäuren aber sind vorrangig mehrfach ungesättigt. Ernährungsphysiologisch sehr zu begrüßen, denn vor allem die wichtige Alpha-Linolensäure hat im Rapsöl einen Anteil, den andere Pflanzenöle nicht erreichen. Und als wäre das nicht genug, besticht Rapsöl mit einem hohen Vitamin-E-Gehalt. Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Rapsöl als Basisöl in der Küche. Auch geschmacklich ist das zu unterstreichen: Rapsöl mit seiner nussigen Note passt in Dressings, Saucen und zum Verfeinern vieler Gemüsegerichte, Wer es etwas milder mag, dem sei Rapskernöl empfohlen. Hier wurde vor dem Vermahlen die Rapssaat von der Schale befreit. < > : warenkunde-erhitzbare-oele

See also:  Was Zum Braten Nehmen?

Bei welcher Temperatur spritzt Fett?

Was geschieht bei der Erhitzung von Fetten? – Werden Fette mit einem hohen Anteil an Nichtfettstoffen, z.B. Wasser und Protein, kontinuierlich erhitzt, geschieht folgendes: In flüssiger Butter bei Temperaturen von 70°C gerinnt das Protein und es bilden sich weiße Flöckchen.

Warum läuft das Öl in der Pfanne immer an den Rand?

Wie verhalten sich Öle und Fette unter Einwirkung von Hitze? – Beim Aufheizen von Öl in der Pfanne tritt das “Phänomen” auf, dass durch die Hitze das Fett bzw. Öl dünnflüssiger wird und zum Rand der Pfanne läuft. Hierbei handelt es sich um einen physikalischen Effekt, der unabhängig von der Bodenwölbung der Pfanne auftritt.

Selbst auf einer vollkommen ebenen Fläche zeigt sich dieser Effekt. In der Mitte der Pfanne befindet sich dann meist nur ein dünner Fettfilm. Es wird empfohlen, die Pfanne mit dem Fett oder Öl vor der Bratzugabe leicht zu schwenken. So handhaben es auch Profiköche. Dieser Effekt ist unabhängig vom Material der Pfanne, er tritt auch bei nicht beschichteten Edelstahlpfannen und bei beschichteten Pfannen auf.

Fette und Öle verhalten sich nicht identisch. Bei Öl kommt dieser Effekt wesentlich deutlicher zum Vorschein. Butter und Margarine zeigen bei der Erhitzung eine deutlich gleichmäßigere Verteilung in der Pfanne. Deshalb wird empfohlen, beim Verwenden von Öl noch etwas Butter oder Margarine zuzugeben.

Was tun wenn Öl anbrennt?

Wenn Sie weitere Fragen hinsichtlich des Brandschutzes haben, wenden Sie sich an Ihre Feuerwehr.

N O T R U F 1 1 2 Details Zugriffe: 34844 Sie sind gerade dabei zu kochen, in der Pfanne brät es vor sich hin, die Friteuse ist in Betrieb. Da klingelt es an der Haustür, die Post ist da. Ein kurzes Schwätzchen mit dem Nachbarn, oh das Telefon. Jetzt noch fix auf Toilette, Händewaschen nicht vergessen.

  1. Und schnell zurück in die Küche: OH SCHRECK – DAS FETT BRENNT! Keine Panik, was Sie – außer dem Notruf 112 – machen müssen, erklären wir Ihnen hier.
  2. Nur soviel sofort: KEIN WASSER AUF HEIßES / BRENNENDES FETT & ÖL!!! Artikel wurde mindestens 26.645 Mal aufgerufen.
  3. Neben elektrischen Defekten von Küchengeräten (Toaster, Microwelle) oder fehlerhafte Nutzung, gehören brennendes Fett bzw.
See also:  Dickes Steak Wie Lange Braten?

Öl gehören zu den häufigsten Brandursachen in der Küche. Erhitzen Sie Fett oder Öl zu lange, kann es sich selbst entzünden. Es besteht nicht nur dadurch erhebliche Verletzungsgefahr (spritzendes, heißes Fett), sondern auch akute Brandgefahr, denn schnell steht die Abzugshaube und die Schränke etc.

  1. In Flammen.
  2. Löschversuche – NIE MIT WASSER!!! Durch die hohe Temperatur des brennenden Fettes / Öls verdampft das Wasser schlagartig und das Fett / Öl spritzt explosionsartig hoch.
  3. Die dabei entstehende große Stichflamme schlägt nicht nur nach oben, an der Küchendecke prallt sie ab und kommt Ihnen in der ganzen Küche entgegen.

Das führt zu lebensgefährlichen Verbrennungen. Außerdem kann damit die ganze Küche / Wohnung in Brand gesteckt werden.

  • Wenn Sie sich – noch ohne Eigengefährung – in die Küche begeben können oder vielleicht gerade dabei stehen (Achtung Hitze, spritzendes, heißes Fett, Rauchgase) und nicht bereits die Küche Feuer gefangen hat, können Sie eigene Löschversuche unternehmen.
  • Wichtig dabei: Löschen oder kühlen Sie NIEMALS heißes oder brennendes Fett & Öl mit Wasser!
  • Unsere Brandschutz-Tipps:
  • Machen Sie sich vorher vertraut mit entsprechenden Vorsichts- und Brandschutzmaßnahmen.
  • Haben Sie keine leicht entzündlichen / brennbaren Gegenstände in unmittelbarer Nähe des Herdes.
  • Lassen Sie niemals heißes Fett oder Öl aus dem Blick.
  • Müssen Sie die Küche verlassen, so nehmen Sie bitte die Pfanne, den Topf oder die Friteuse vom Herd.

Unsere Feuerlösch-Tipps:

  • Bei brennenden Fett bzw. Öl kein Wasser benutzen!
  • Gefährden Sie sich nicht selbst, indem Sie die Gefahr unterschätzen
  • Das Feuer kann gelöscht werden, indem dem Feuer die Sauerstoffzufuhr entzogen wird -> wenn möglich Deckel auf den Topf / die Pfanne!
  • Abdeckungen nicht entfernen. Durch die noch vorhandene Hitze kann sich das Fett bei erneuter Sauerstoffzufuhr erneut entzünden!
  • Wenn Sie einen Feuerlöscher nutzen, achten Sie auf die Brandklasser: Pulverlöscher wären zum Beispiel geeignet, nicht jedoch wasserhaltige Löscher (z.B. Schaumlöscher!).
  • Auf Augen- und Gesichtsschutz achten.
  • Herd ausschalten und/oder – wenn gefahrlos möglich – Pfanne/Topf vom Herd nehmen (ACHTUNG!!!).
  • Hinweis: Sogenannte Löschdecken eignen sich vielmehr, Brände an Personen zu löschen, deren Kleidung in Brand geraten ist (Person auf Boden legen, Brand mit Löschdecke ersticken). Bei brennendem Fett besteht die Gefahr, dass sich die Decke – bevor Sie die Sauerstoffzuvor effektiv abschneiden und den Brand löschen kann – nicht mit dem heißen Fett vollsaugt und selbst Feuer fängt!
  1. Schauübung “Fettexplosion” Stadtfeuerwehrtag Bad Soden-Salmünster 2010 in Ahl Vorführung: Stephanie Dietrich (Feuerwehr Ahl); Fotos: Frank L. Seidl
  2. Sekunde 0:
  3. Nach 1 Sekunde:
  4. Nach 1 Sekunde!
  5. Nach 2 Sekunden!
  6. Schauübung “Fettexplosion” beim Aktionstag der Feuerwehr Alsberg am 2. April 2022 Vorführung: Timo Wiesner (Feuerwehr Alsberg), Fotos: Frank Seidl
  7. Autoren:
  8. Winfried Zylenas (Feuerwehr Kerbersdorf)Brandmeister
  9. Frank L. Seidl (Feuerwehr Ahl)Brandmeister

Erstellt: 13.11.2010 Veröffentlicht auf Startseite: 10.-16.07.2015, 16.-21.04.2014, 04.-11.03.2013, 2011 : Wenn Sie weitere Fragen hinsichtlich des Brandschutzes haben, wenden Sie sich an Ihre Feuerwehr.

Was passiert wenn man Öl in eine heiße Pfanne gibt?

Mythen-Check: Darf man Olivenöl in der Pfanne erhitzen? Mythen über Natur, Psychologie, Gesundheit gibt es viele. In unserer Rubrik checken wir den Wahrheitsgehalt dahinter! Falsch: Hochwertiges natives Olivenöl kann einen Rauchpunkt von nur 130 Grad Celsius haben.

  • Ab dieser Temperatur beginnt das zu dampfen, und giftige Gase können freigesetzt werden.
  • Bei typischen Haushaltsölen liegt er über 200 Grad.
  • In der Küchenpraxis kommt es aber nicht auf den Rauchpunkt an, sondern auf die Oxidationsstabilität – und die ist bei Olivenöl sogar besonders hoch.
  • Nach sechsstündigem Kochen bei 180 Grad Celsius zeigte sich Olivenöl in einer Studie weniger giftig als etwa Sonnenblumenöl.

Auch weitere Untersuchungen geben Entwarnung: Sofern das nicht zwei Tage lang in der heißen Pfanne bleibt, ist es nicht gesundheitsschädlich. Welche Lebensmittel blockieren Medikamente? Das könnte dich auch interessieren Augenringe bei Müdigkeit? P.M. Fragen und Antworten Schnelles Wissen aus allen Bereichen des Lebens. : Mythen-Check: Darf man Olivenöl in der Pfanne erhitzen?